Weleda erhält CSR-Preis der Bundesregierung

Die Weleda AG ist Gewinnerin des CSR-Preises der Bundesregierung 2017 in der Sonderpreiskategorie "Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement". Weleda überzeugte die Jury, weil sie die komplette Lieferkette für natürliche Rohstoffe an dem Standard der Union for Ethical Biotrade (UEBT) ausrichtet.

25.01.2017

Der UEBT-Standard ist bei Weleda leitend für ein Nachhaltigkeitsmanagement, das die Beachtung von ökologischen und sozialen Standards in der Lieferkette sicherstellt. Das Unternehmen arbeitet an einer vollständigen Rückverfolgbarkeit und ist insbesondere auch in die Trainings der Auditoren involviert. Weleda trägt mit veränderten Anbaumethoden zur Steigerung der Biodiversität bei und verbessert die wirtschaftliche Situation der Kleinbauern. Beeindruckt hat die Jury insbesondere auch die sehr individuelle Herangehensweise an länder- und situationsspezifische Probleme in der Lieferkette, die die Infrastruktur und Lebensbedingungen vor Ort berücksichtigt.

Bei der Verleihungszeremonie am 24. Januar 2017 in Berlin durfte Weleda CEO Ralph Heinisch den Preis entgegennehmen. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, gratulierte als Schirmherrin allen Preisträgern. "Den Gewinn des CSR-Preises der Bundesregierung empfinden wir als eine große Wertschätzung unseres Einsatzes für sinnvolles sowie gleichsam erfolgreiches Wirtschaften, faires Miteinander und für eine lebenswerte Zukunft in einer gesunden Natur. Partnerschaftliches Wirtschaften, das Wahrnehmen gesellschaftlicher Verantwortung und damit ein verantwortungsvolles Managen der Lieferketten gehört seit jeher zu unserem Selbstverständnis. Durch den Gewinn des CSR-Preises wird dies unseren Mitarbeitenden und Partnern noch mehr als bisher bewusst und sichtbar. Der Preis ist eine Bestätigung unseres Tuns und gleichzeitig ein Ansporn, uns in Zukunft noch mehr einzusetzen", kommentierte CEO Ralph Heinisch die erneute Auszeichnung. Andreas Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, gratulierte den Preisträgern: "Nicht nur innerhalb der deutschen Werkstore, sondern überall auf der Welt müssen Menschenrechte und vereinbarte Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards gelten. Die Preisträger haben gezeigt, dass es möglich ist, soziale Verantwortung und unternehmerischen Erfolg zu verbinden. Sie haben sich getraut, in die Zukunft zu schauen und für ihre Beschäftigten, für die Menschen, die in anderen Ländern für sie arbeiten, für die Umwelt und für ihre Kunden Verantwortung zu übernehmen. Dafür gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung."

Die Weleda AG ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Hauptsitz in Arlesheim bei Basel (Schweiz) und einer Niederlassung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland). Daneben besteht die internationale Weleda Gruppe aus weltweit 19 Gesellschaften und beschäftigt rund 2000 Mitarbeitende. Insgesamt ist Weleda in rund 50 Ländern vertreten. Weleda ist die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Bio- und Naturkosmetik und Arzneimitteln für die anthroposophische Therapierichtung.

Foto: obs/Weleda AG


Tags: Biodiversity Management | Supply Chain Management | Natural Resources | Case Studies


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