Vorreiter

Vorreiter-Unternehmen und Verbände bringen sich aktiv in die EBBC ein. Die Vorreiter müssen nicht perfekt sein in Sachen Biodiversitätsmanagement, aber sich ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzen und daran arbeiten. Sie entscheiden sich:

  • einen „Schnupperworkshop" für die Mitbewerber ihrer Wirtschaftsbranche zu organisieren
  • einen Biodiversitätscheck für das eigene Unternehmen durchzuführen sowie fachlichen Input für die Verbesserung der branchenspezifischen Biodiversitäts-Checks zu geben
  • als Referent für vertiefende Seminare und Regionalforen zur Verfügung zu stehen
  • die Kampagne über eigene Kommunikationswege zu präsentieren und zu promoten.

Derzeit beteiligen sich folgende Unternehmen und Verbände als Vorreiter bei der EBBC:

 
Unternehmen


Unilever (Lebensmittelindustrie)
Als einer der international führenden Konsumgüterhersteller verpflichtet sich Unilever in seinem Nachhaltigkeitsprogramm bis 2020 den Einfluss auf die biologische Vielfalt durch die Herstellung und Verwendung seiner Produkte zu halbieren und 100 Prozent der landwirtschaftlichen Rohwaren aus nachhaltigem Anbau zu beziehen. Weiterlesen



Iberdrola S.A. (Energie)
Der spanische Energiekonzern Iberdrola SA betrachtet die Erhaltung der biologischen Vielfalt als Grundprinzip seiner Umweltpolitik. Seit 2007 hat Iberdrola als weltweit größter Windparkbetreiber Biodiversität in seine Unternehmenspolitik integriert. Weiterlesen

 
 
REWE (Lebensmitteleinzelhandel)
Die genossenschaftlich organisierte REWE Group setzt sich im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt ein. Bei ihrem Einsatz für die Biodiversität geht es dem Handelsunternehmen unter anderem darum, in Zusammenarbeit mit Umweltorganisationen wie der Bodensee-Stiftung, Monokulturen beim Anbau von Rohstoffen zu minimieren oder bereits beschädigte Lebensräume für Pflanzen und Tiere wiederherzustellen. Weiterlesen…

 
 
TUI AG (Tourismus)
Biodiversität ist für die TUI AG ein klarer „Business Case". Der Touristikkonzern setzt sich aktiv mit dem dramatischen Verlust von Ökosystemen und Arten auseinander und hat den Schutz der biologischen Vielfalt in sein Unternehmens­management integriert. Für ihr Biodiversitätsengagement erhielt die TUI AG 2012 den Deutschen CSR-Preis in der Kategorie „Biodiversitätsmanagement zum Erhalt der weltweiten Artenvielfalt". Weiterlesen
 
 
 
Eiffage (Bau)
Seit Mai 2009 hat der drittgrößte französische Baukonzern Eiffage den Schutz der biologischen Vielfalt mit der Charta für Biodiversität fest in seine Unternehmensstrategie integriert. Ziel ist es, die Biodiversitätskompetenzen kontinuierlich auszubauen und die Beschäftigten für die Biodiversitätsziele zu mobilisieren. Im Mai 2011 ist Eiffage offiziell der Nationalen Biodiversitätsstrategie Frankreichs beigetreten. Weiterlesen

 
VAUDE (Textil/Outdoor)
Der Outdoorhersteller VAUDE setzt sowohl in der Produktentwicklung als auch als Firma stark auf den Schutz der biologischen Vielfalt. Die Förderung der Biodiversität gehört zu den wichtigsten Unternehmensgrundsätzen. Ziel ist es Schritt für Schritt die gesamte Produktpalette umweltfreundlich herzustellen und bis zum Jahr 2015 der umweltfreundlichste Outdoor-Ausrüster Europas zu werden. Weiterlesen


Obst vom Bodensee (Nahrungsmittel)
Die Bioproduktion von Kern-, Stein- und Beerenobst stellt einen wichtigen Teil im Angebot der Obst vom Bodensee Vertriebsgesellschaft mbH dar und wird besonders gefördert. Seit 3 Jahren werden Projekte zur Förderung der Biodiversität in den Regionen Bodensee und Neckar unterstützt. Firmenareale werden in die verschiedenen Maßnahmen einbezogen. Der Schwerpunkt liegt in der Förderung blütensuchender Insekten auf den Obstbaubetrieben in den verschiedenen Produktionsregionen. Weiterlesen


Daimler (Automobil)
Als eines der größten Automobilunternehmen der Welt fördert die Daimler AG seit 2001 den nachhaltigen Schutz der Biodiversität im Unternehmensmanagement mit zahlreichen Projekten. Der Automobilhersteller ergreift zielgerichtete Maßnahmen um negative Auswirkungen auf Artenvielfalt und Ökosysteme zu reduzieren bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen, wie z.B. das Brutvogel- und Fledermausmonitoring am Standort Sindelfingen. Zur Erzielung von Multiplikatoreffekten hat die Daimler AG ein internes Netzwerk mit Umweltschutzkoordinatoren aufgebaut. Weiterlesen


Wirtschaftsverbände
Der Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) fördert als Wirtschaftsverband die Renaturierung und Rekultivierung von Steinbrüchen und Kiesgruben. Der ISTE setzt sich für einen praxisgerechteren Umgang zur Stärkung der biologischen Vielfalt in den Abbaustätten ein und kooperiert dabei mit dem Naturschutz. Im Jahr 2000 wurde eine Vereinbarung mit dem Naturschutzbund Landesverband Baden-Württemberg (NABU) geschlossen. Weiterlesen

 

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